Personen am Foto (v.l.n.r.) Wolfgang Bodei (Direktor der HTL Hollabrunn, die im Vorjahr „proHTL NÖ“ gewonnen hat), HLW-Schülerin Nicola Reichel (Gewinnerin des Logo-Wettbewerbs „Clever together“), HTL-Schülerin Alexandra Ruppi, „proHTL NÖ“-Initiator Veit Schmid-Schmidsfelden, NÖ Bildungsdirektor Johann Heuras, „proHTL NÖ“-Initiator Helmut Schwarzl, die HTL-Schüler Harald Weidl und Lea Pollak sowie WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz

„proHTL NÖ“: Jagd nach Innovations-Preisgeld geht in die 3. Runde


Förderinitiative unterstützt innovatives HTL-Projekt mit bis zu 75.000 Euro

Neue Chance für die HTLs, sich zusätzliche Mittel von 75.000 Euro zu sichern: Der von der Metalltechnischen und der Chemischen Industrie Niederösterreichs unter ihren Obmännern Veit Schmid-Schmidsfelden und Helmut Schwarzl ins Leben gerufene Wettbewerb „proHTL NÖ“ geht heuer in die mittlerweile dritte Runde. Mit dem Preisgeld prämiert wird das innovativste Projekt, das von einer der 14 niederösterreichischen HTLs oder der Chemie-HTL in der Wiener Rosensteingasse eingereicht wird.

Lutz: „Innovationsgeist unserer Jugend anstacheln“

„Innovationen sind der Schlüssel für Zukunft, Fortschritt, wirtschaftlichem Erfolg und ein Mehr an Lebensqualität. Sie betreffen alle Branchen, betreffen Unternehmen jeder Größe“, so Dieter Lutz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). „Umso wichtiger sind Initiativen wie ‚proHTL NÖ‘, die den Innovationsgeist unserer Jugend anstacheln.“ Lutz verweist dazu auf eine aktuelle Studie, wonach unternehmensinterne Weiterentwicklungen mit 89 Prozent mit großem Abstand bei den Gründen für das Zustandekommen von Innovationen an der Spitze liegt. „Da sind wir bei Menschen mit Innovationsgeist, da sind wir bei ‚proHTL NÖ‘.“

Schmid-Schmidsfelden: „HTLs praxisorientiert, wirtschaftsnahe und am Puls der Technik“

Initiator Veit Schmid-Schmidsfelden sieht in der Förderinitiative „proHTL NÖ“ einen „wichtigen Input für die blau-gelbe Bildungslandschaft. Die Basisfinanzierung der HTLs ist durch den Bund gesichert. Doch gibt es für spezielle Projekte wenig finanziellen Spielraum, der es ermöglicht diese zu realisieren. Dieser Fördertopf stellt sicher, dass diese speziellen innovativen Projektideen nicht Theorie bleiben und in der Schublade verschwinden, sondern in der Praxis umgesetzt werden. An den HTLs wird praxisorientiert, wirtschaftsnahe und auch am Puls der Technik und Wirtschaft ausgebildet. Dafür werden wir europaweit als Vorbild gesehen.“

Schwarzl: „Schaffen Spielraum für spezielle Projekte, die auch umgesetzt werden“

Für Helmut Schwarzl, der gemeinsam mit Schmid-Schmidsfelden „proHTL NÖ“ ins Leben gerufen hat, kann die Schule einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Interesses an Naturwissenschaften und Technik leisten. „Für die Gestaltung eines begeisternden Unterrichts spielen Lehrerinnen und Lehrer die entscheidende Rolle. Allerdings können sie diese herausfordernde Aufgabe nur dann optimal leisten, wenn sie durch entsprechende Maßnahmen und

Rahmenbedingungen unterstützt werden. Mit unserer Förderinitiative schaffen wir Spielraum für spezielle Projekte, die auch in die Praxis umgesetzt werden und dann nicht nur Theorie bleiben.“

Heuras: „Regelmäßiger Erfahrungsaustausch und schulartenübergreifende gute Vernetzung“

Niederösterreichs Bildungsdirektor Johann Heuras unterstreicht darüber hinaus die besondere Bedeutung der Vernetzung von Schulen und Schularten. „Ein gelebtes Miteinander der Schulen untereinander, ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch und eine schulartenübergreifende gute Vernetzung der Bildungseinrichtungen in unserem Land sind wesentliche Garanten dafür, dass Schule die uns anvertrauten jungen Menschen bestmöglich auf das spätere Leben, bzw. Berufsleben vorbereitet. Darauf legen wir in Niederösterreich seit jeher großen Wert.“ Für die Vernetzung eines Projekts mit anderen Bildungseinrichtungen gibt es heuer erstmals Sonderpunkte.

Durch „proHTL NÖ“ ausgezeichnet werden Innovationen in den Bereichen

• Elektrotechnik
• Informatik
• Maschinenbau
• Mechatronik sowie
• Nachhaltige Technologien & Sichere Zukunft.

Die Einreichphase endet am 31. März, die Entscheidung über das Siegerprojekt wird von einer hochrangig besetzten Jury mit Mitgliedern aus den Bereichen Wirtschaft und Bildung getroffen. Bisherige Sieger von „proHTL NÖ“ waren die HTL Waidhofen/Thaya sowie die HTL Hollabrunn. Die HTL Mistelbach hat es im Vorjahr zwar nicht zum Sieg geschafft, konnte mit ihrem Projekt aber so überzeugen, dass es ein Extra-Geld von Land NÖ sowie von der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKNÖ gegeben hat.

„proHTL NÖ“-Mitglieder

• Fachgruppe der metalltechnischen Industrie NÖ
• Fachgruppe der chemischen Industrie NÖ
• Fachvertretung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie NÖ
• Wirtschaftskammer NÖ
• Land NÖ
• SMC Pneumatik GmbH

Alle Informationen zur Förderinitiative „proHTL NÖ“ unter www.prohtl.at


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